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Inhalt: Gedankenwörter

Leben

Das Leben ist oft wie eine Fata Morgana, man sieht es zum greifen nah vor sich,
nähert sich ihm und dann ist es plötzlich doch weg.

Es bedarf keiner Worte um das Unausgesprochene zu verstehen.

Ein Wieder-Sehen bedeutet oft Klarheit gewinnen.

Wenn man immer alles will, erhält man vieles, das einem nicht gefällt.

Früher baute man Kirchen für die Predigten, heute sind es Fernsehtürme.

Geld ist für die Ewigkeit unseres Lebens, Religion ist für den Augenblick unseres Todes.

Ein Markenkondom trägt den Namen Ideal. Was nun, wenn man das I wegläßt?
Wird dann Liebemachen zum Deal?

Den Sinn eines Satzes macht manchmal nur ein Buchstabe aus, den Sinn und das Glück
eines Menschenlebens manchmal nur ein Wort.

Was Einem entgegenkommt ist schnell vorbei, was hinter Einem liegt währt lange an.

Sich schnell auf ein Ziel zubewegen ist gut, man sollte aber noch etwas von der
Landschaft erkennen können.

Schienenwege verlaufen immer parallel, Lebenswege verändern die Distanz.

Ob Schienenweg oder Lebensweg, das unterwegs geschehene oder erlebte
und das Ankommen ist wichtig.

Auf dem Schienenweg ist der nächste Bahnhof vorbestimmt, auf dem Lebensweg
können wir den nächsten Halt selbst bestimmen.

Auf dem Schienenweg fahren wir immer geradeaus, auf dem Lebensweg können wir
in mehrere Richtungen einschwenken.

Auf dem Schienenweg liegt die Schwelle unter dem Gleis auf dem wir mühelos dahingleiten,
auf dem Lebensweg ist sie manchmal unsichtbar vor uns aufgebaut wie eine Wand.

Schienenwege sind immer glatt, Lebenswege können holprig sein.

Der Schienenweg führt unter dem Tod entlang, der Lebensweg führt in den Tod.

Auch wenn der Untergrund steinig ist, führt ein Weg zum Ziel.

Einen neuen Weg zu bauen kostet Zeit und Energie. Doch ist er fertig, geht alles besser.

Der Sitz auf dem man sich niederläßt, ist nicht immer bequem.

Auf Achse sein gefällt mir, doch irgendwann ankommen wäre gut.

Wie die Weiche Schienenwege verbindet, verbindet der Bahnhof Lebenswege.

Manche Türen führen ins Freie, andere nur zu Waggons,
die genauso aussehen wie die Vorherigen.

Fortschritt ist, wenn man eine Tür nicht mehr selbst hinter sich zuschmeißt,
sondern sie sich automatisch schließt.

Wer zweigleisig fährt hat eine gewisse Sicherheit, aber es ist sehr anstrengend.

Aus der Entfernung kann man sehen wie nah man ist.

Nah und fern vereinen sich, wenn man sich auf den Weg macht.

Wie nah man ist hängt davon ab wie weit man sich entfernt.

Kultur, die kein Gewicht hat, kann trotzdem schwer sein.

Genauso wie man keine Sekunde eines guten Songs verpassen möchte,
sollte man keine Sekunde eines guten Lebens verpassen.

Das Leben endet wie ein Song, irgendwann kommt der letzte Ton.

Die Zeit messen wir mit der Uhr, die Entfernung in Kilometer, das Leben mit Tiefe,
Intensität und dem Sinn, dem wir ihm verleihen???

Die Chance die richtige Frau fürs Leben zu finden ist gleich groß der Chance eines Sperma
die Eizelle zu befruchten, mit dem Unterschied, daß dieser Vorgang wesentlich schneller
abgeschlossen ist, aber wie man sieht, funktioniert es ja.

Auch eine Ablenkung bedeutet einen Richtungswechsel.

Das Leben löst sich auf wie eine Brausetablette, aber wem um Himmels Willen nutzt das etwas?

Aberglaube ist, wenn man daran festhält an gewisse Dinge zu glauben,
aber das Leben Dir täglich beweißt, daß es anders ist.

Wenn Du immer denkst, die Anderen machen das schon,
machen diese vieles, daß Dir nicht gefällt.

Das Schlimmste am Berufsleben ist, daß man immer und für
alles Wichtige zu wenig Zeit hat.

Weisheiten können Lebenshilfen sein, sie können aber auch
verletzen, wenn man nur mit ihnen spielt.

Das schönste und wichtigste im Leben ist ein gutes Gefühl.

Leben ist nur begrenzt planbar; ständig geschieht etwas Unerwartetes;
jedoch kann man das Negative beseitigen und das Positive hereinlassen.

Lebe bevor Du gelebt wirst.

Wer mit Leben spielt wird sein eigenes verlieren.

Kredit kann in wenigen Minuten verspielt sein,
aber die Schulden belasten ein Leben lang.

Rechnen muß man sein ganzes Leben lang, aber das Leben ist unberechenbar.

Leicht Dahergesagtes ist oft leichtsinnig.

Wenn man ständig in ein Faß ohne Boden investiert, versiegt irgendwann die Quelle.

Kunst ist, den Menschen einen Augenblick des Lebens zu schenken,
das sie einst als wertlos verurteilt weggeschmissen haben,
oder das rücksichtslos zertrampelt wurde.

Freie Presse funktioniert wie freie Marktwirtschaft:
mit welchem Produkt kann man den meisten Umsatz erzielen.

Wenn man immer der Meinung ist: 'Besser nicht!'
Dann könnte es immer schlechter werden.

Welche Realität sich durchsetzt, beweisen meistens die Taten.

Entgegengesetzt heißt nicht unbedingt gegen das Gesetz.

Verstand macht nur Sinn, wenn man versteht und nicht stehen bleibt.


Zusammengesetzt:

Aus dem Puzzle der Vergangenheit und der Gegenwart kann man ein Bild der Zukunft zusammensetzen.


Abgespeckt:

Ein Gewichtsverlust kann mitunter dazu führen, dass man auch unnötigen seelischen Ballast
über Bord wirft und seine Prioritäten neu definiert.


Abgetaucht:

Manchmal muss man abtauchen, um die Tiefe in sich auch wirklich bewusst zu erleben
und sie nicht durch die Wellen auf der Oberfläche hinwegspülen zu lassen

Schaue nicht auf die Uhr, was die Stunde geschlagen hat, sondern in Dein Herz.

Rege Dich nicht auf, sondern an.

Wir leben nicht um zu leiden, sondern um uns zu freuen.

Du wirst nicht glücklich dadurch danach zu trachten, was Du nicht hast,
sondern dadurch das zu betrachten, was Du hast, denn Du bist einmalig.

Alles was jedes Lebewesen tut,
entstammt der gleichen göttlich universellen Energie.
Sie verbindet uns alle und deshalb sind wir alle gleich.
Wie jeder diese Energie nutzt,
ob Flucht oder Angriff,
ob zerstörend oder wohltuend,
ist, bewusst oder unbewusst, die Entscheidung jedes Einzelnen.
Deshalb sind wir, obwohl unsere Urform gleich ist, Individuen.

Dein Dasein soll Dir und Anderen Geschenk sein.

Konsum macht die Geschäftsleute reich,
Verzicht macht Deine Seele reich.

Der Weg zur seelischen Gesundheit
ist der Weg zurück zum Kind,
ohne jedoch infantil zu sein.

Eine große Gnade ist es,
wenn man sich selbst wahrhaftig vergeben kann.
Die größte Gnade ist es,
wenn man sich nichts zu vergeben braucht.

Die Seele hat keinen Willen und auch keine Logik,
sie ist das reine Sein,
und reagiert so, wie man sie behandelt.

Die Erde hat genauso eine Seele, wie ihre Lebewesen.
Wenn man sie verletzt, kann sie daran sterben.

Soweit nicht anders angegeben liegen die Urheberrechte der Fotos und der Texte dieser Seite bei Michael Greven
Michael Greven / Gedankenträume.de / 2002-2012